11 January 2026, 20:05

Deutsche Hallenhockey-Herren scheitern bei EM-Titelverteidigung in Heidelberg

Eine Gruppe von Männern, die Hockey auf einem Eisplatz spielen, mit Zuschauern auf den Tribünen, dargestellt in Schwarz-Weiß.

Männer-Indoor-Hockey beenden EM in Heidelberg auf Rang vier - Deutsche Hallenhockey-Herren scheitern bei EM-Titelverteidigung in Heidelberg

Deutschlands Hallenhockey-Herren verpassen Titelverteidigung bei der EM 2023 in Heidelberg

Die deutsche Hallenhockey-Nationalmannschaft der Herren hat bei der Indoor-Hockey-Europameisterschaft 2023 in Heidelberg ihren Titel nicht verteidigen können. Das Team von Bundestrainer Rein van Eijk war als amtierender Europameister in das Turnier gestartet, musste sich jedoch nach einer knappen Niederlage gegen Spanien im Spiel um Platz drei mit dem vierten Rang begnügen.

In der Vorrunde hatte Deutschland noch überzeugt und alle vier Partien gewonnen, wodurch die Mannschaft als Gruppenerster der Gruppe B hervorging. Doch im Halbfinale erlebte das Team eine überraschende Niederlage: Gegen Polen unterlag die Auswahl mit 3:4.

Im Spiel um die Bronzemedaille gegen Spanien geriet die deutsche Mannschaft früh in Rückstand und lag in der ersten Halbzeit mit zwei Toren zurück. Noch vor der Pause gelang der Ausgleich, und zur Halbzeit führte Deutschland mit 4:2. Sten Brandenstein erhöhte in der 29. Minute auf 5:4, doch Spanien glich in der 36. Minute durch einen Strafstoß von Ignacio Abajo aus.

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Bei einem Stand von 5:5 blieb die Partie bis zur Schlusssekunde spannend. Pablo Román besiegelte mit einem spektakulären Treffer nur fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff den 6:5-Sieg Spaniens.

Die Niederlage bedeutete für Deutschland den undankbaren vierten Platz – ein enttäuschendes Ende der Titelverteidigung. Spanien sicherte sich die Bronzemedaille, während die deutsche Mannschaft ohne Edelmetall nach Hause reiste.