Deutsche Bahn setzt auf Kameras, KI und Schutzwesten für mehr Sicherheit im Regionalverkehr
Luisa BrandtDeutsche Bahn setzt auf Kameras, KI und Schutzwesten für mehr Sicherheit im Regionalverkehr
Deutsche Bahn führt neue Sicherheitsmaßnahmen im Regionalverkehr ein
Die Bahn setzt auf erweiterte Schulungen, Körperkameras und moderne Technologie, um die Sicherheit von Personal und Fahrgästen zu verbessern. Die Neuerungen basieren auf erfolgreichen Pilotprojekten und zielen darauf ab, Konflikte in Zügen zu verringern.
Ab August erhalten alle Mitarbeiter im Kundenkontakt eine Schulung im Umgang mit Körperkameras. Zwar bleibt das Tragen freiwillig, doch das Unternehmen wirbt für eine breitere Nutzung. Die Erfahrung zeigt: Die Kameras wirken abschreckend – von über 500 dokumentierten Vorfällen führte nur einer zu einer schweren Körperverletzung.
Das erweiterte Deeskalationstraining umfasst künftig ein Modul zum Thema „Durchsetzungsvermögen im Zug“. Damit baut die Bahn auf bestehende Programme auf, die Mitarbeiter dabei unterstützen, schwierige Situationen zu meistern. Zudem werden ab Juli stabilesichere Westen als Teil der persönlichen Schutzausrüstung getestet.
Auch die Technologie spielt eine größere Rolle: KI-gestützte Echtzeitanalysen von Kamerabildern sollen die Reaktionszeiten bei Konflikten verkürzen. Künftige Updates ermöglichen zudem Tonaufzeichnungen neben Videoaufnahmen – ein Plus für Prävention und Aufklärung.
Pilotprojekte zu „Einzelbetreuung“ und doppelter Besetzung haben bereits positive Ergebnisse gezeigt. Diese Ansätze werden nun auf weitere Strecken ausgeweitet.
Die Maßnahmen kombinieren Schulungen, Schutzausrüstung und digitale Hilfsmittel, um die Sicherheit zu erhöhen. Körperkameras, KI-Überwachung und stichfeste Westen sollen Vorfälle im Regionalverkehr reduzieren. Die Deutsche Bahn will die Wirkung der Neuerungen in den kommenden Monaten evaluieren.






