26 April 2026, 16:09

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngeleis mit einigen Menschen in der Nähe und dem Text "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation".

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Die Deutsche Bahn hat bekannt gegeben, dass die Preise für Fernverkehrstickets ab dem 1. Mai für ein Jahr stabil bleiben. Die Entscheidung ist Teil der Bemühungen, die Belastungen durch die Energiekrise abzumildern. Doch Fahrgastverbände kritisieren den Schritt als unzureichend.

Die Fahrgastorganisation Pro Bahn bezeichnete die Preisbremse als unangemessen. Ihr Ehrenvorsitzender, Detlef Neuß, argumentierte, dass Reisende nach monatelangen Verspätungen und Zugausfällen mehr verdienten als lediglich stabile Preise. Vorstandschefin Evelyn Palla bestätigte, dass die Tarife ab dem 1. Mai unverändert bleiben. Die Maßnahme solle Kunden in Zeiten steigender Energiekosten entlasten. Neuß hingegen betonte, dass ein Preiserhalt allein die anhaltenden Serviceprobleme nicht löse.

Er wies darauf hin, dass die Ticketpreise je nach Strecke und Nachfrage bereits stark variieren. Angesichts fehlender Festpreise stellte er infrage, ob die Preisbremse den Fahrgästen tatsächlich Erleichterung bringe. Stattdessen schlug Neuß eine vorübergehende Preissenkung vor, um die aktuellen Netzprobleme besser widerzuspiegeln.

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Die Kritik von Pro Bahn spiegelt die Frustration unter Vielfahrern wider. Die Organisation hat wiederholt auf die mangelnde Zuverlässigkeit hingewiesen und argumentiert, dass stabile Preise die häufigen Störungen kaum ausgleichen. Die Preisbremse tritt am 1. Mai in Kraft und gilt für zwölf Monate. Die Deutsche Bahn betont, dass der Schritt Fahrgästen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten helfe. Fahrgastverbände fordern jedoch weitergehende Maßnahmen – darunter niedrigere Preise und eine bessere Pünktlichkeit.

Quelle