Denzlingen plant Ausbau des klimaneutralen Wärmenetzes mit neuer Machbarkeitsstudie
Noah FrankeDenzlingen plant Ausbau des klimaneutralen Wärmenetzes mit neuer Machbarkeitsstudie
Denzlingen hat Fördermittel für den Ausbau seines klimaneutralen Wärmenetzes erhalten. Die Gemeinde wird nun eine Machbarkeitsstudie durchführen, um weitere Anschlüsse zu prüfen. Dieser Schritt folgt auf die bereits erteilte Genehmigung für die Kerninfrastruktur an zentralen Standorten wie dem Schulcampus und neuen Wohngebieten.
Im Rahmen des aktuellen Vorhabens plant die Kommune eine detaillierte Untersuchung, um die Fernwärme auf weitere Gebiete auszudehnen. Geprüft wird, ob die Wohnviertel Grüner Weg und Seidenfäden sowie das öffentliche Hallenbad an das Netz angeschlossen werden können. Ziel ist es, auch etablierte Stadtteile in die Wärmewende einzubinden.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat den Antrag für Modul 1 bewilligt und damit die Förderung für die Studie freigegeben. Die Mittel sollen die weiteren Planungsphasen unterstützen und ein effizientes Netzwerkwachstum sichern.
Bereits zuvor hatte Denzlingen die Genehmigung erhalten, das Kernwärmenetz für zentrale Standorte zu errichten – darunter der Schulcampus, das Kultur- und Bürgerzentrum sowie die Neubaugebiete Käppelematten und Unter'm Heidach. Die Machbarkeitsstudie knüpft nun an diese Fortschritte an.
Die Untersuchung bildet eine solide Grundlage für die künftige Erweiterung. Sie wird zeigen, wie bestehende Gebiete an das klimaneutrale System angebunden werden können. Die Ergebnisse werden anschließend die nächsten Schritte in Denzlingens Wärmewendestrategie bestimmen.
