DB InfraGO überwindet Personalmangel in Stellwerken mit Rekord-Einstellungen
Miriam WolfDB InfraGO überwindet Personalmangel in Stellwerken mit Rekord-Einstellungen
DB InfraGO macht große Fortschritte bei Personalmangel in Stellwerken
Die Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn, DB InfraGO, hat bedeutende Erfolge bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels in Stellwerken erzielt. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die Zahl der Beschäftigten um zehn Prozent gestiegen – rund 2.200 zusätzliche Mitarbeiter steuern nun den Zugverkehr in ganz Deutschland. Dieser Zuwachs hat dazu beigetragen, Zugausfälle und Einschränkungen im Fahrplan, die auf Personalengpässe zurückgingen, zu verringern.
Die Signaltechniker, die heute als Fahrdienstleiter bezeichnet werden, sind für die Koordination der Zugfahrten und die Bewältigung von Störungen zuständig. Ihre Arbeit ist entscheidend, um einen reibungslosen Bahnbetrieb zu gewährleisten. Seit Anfang 2026 liegen die Personalstandards in den Stellwerken bundesweit im Durchschnitt bei 100 Prozent.
Hinter dem Fortschritt steckt eine konsequente Einstellungsoffensive sowie der Ausbau von Ausbildungsprogrammen. DB InfraGO hat zudem in die Weiterqualifizierung bestehender Mitarbeiter investiert, sodass diese flexibler an verschiedenen Standorten eingesetzt werden können. Trotz der Verbesserungen gibt es jedoch weiterhin regionale Engpässe, deren Behebung noch im Gange ist.
Um die Betriebsstabilität weiter zu stärken, plant die Deutsche Bahn in diesem Jahr die Einstellung von etwa 1.000 neuen Auszubildenden. Langfristig soll der Einsatz moderner Stellwerkstechnik den Personalbedarf verringern.
Bereits jetzt hat der Personalaufwuchs zu weniger Ausfällen aufgrund von Unterbesetzung geführt. Mit anhaltenden Einstellungen und Schulungen strebt DB InfraGO an, den Bahnbetrieb dauerhaft zu stabilisieren. Auch die Modernisierungsmaßnahmen dürften künftig den Druck auf die Personalplanung mindern.






