07 May 2026, 08:07

CDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei Arztbesuchen

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

CDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei Arztbesuchen

Yannick Bury, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, hat strengere Regeln für den Zugang zu medizinischer Versorgung für Empfänger von Bürgergeld vorgeschlagen. Sein Plan sieht vor, dass Personen, die vor dem Beziehen von Leistungen noch nie gearbeitet haben, nur eingeschränkte medizinische Leistungen erhalten. Bury bezeichnete das aktuelle System als ungerecht und nicht tragbar.

Nach den bestehenden Vorschriften tragen steuerzahlende Versicherte die medizinischen Kosten für Bezieher von Grundsicherungsleistungen. Bury nannte diese Regelung „nicht zu rechtfertigen“ und warnte, dass sie auf Dauer nicht aufrechterhalten werden könne. Er argumentierte, das System müsse reformiert werden, um zu verhindern, dass die Kosten einfach an anderer Stelle anfallen.

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Bury schlug vor, ein älteres Modell wiederzubeleben, das bereits im früheren deutschen Sozialhilfesystem angewendet wurde. Dieses System sah unterschiedliche Stufen der medizinischen Versorgung vor – je nachdem, ob die Leistungsempfänger zuvor gearbeitet hatten. Er schlug vor, dass ehemalige Arbeitnehmer weiterhin umfassenderen Zugang zu medizinischer Versorgung behalten sollten. Personen ohne Berufsvergangenheit könnten hingegen Einschränkungen drohen.

Der CDU-Politiker forderte eine breitere Debatte über das Thema. Er präsentierte die geplanten Änderungen als Möglichkeit, die öffentlichen Ausgaben zu senken und gleichzeitig mehr Gerechtigkeit im Sozialsystem zu schaffen. Burys Vorschlag würde den Zugang zu medizinischer Versorgung stärker an die Beschäftigungshistorie knüpfen. Falls umgesetzt, könnten die Reformen die Kosten für versicherte Steuerzahler verringern. Gleichzeitig würden sie wieder stärker zwischen Langzeitarbeitslosen und Personen mit vorheriger Berufserfahrung unterscheiden.

Quelle