Bundesagrarminister Rainer unterstützt GAP-Reformen für faire Landwirtschaft
Miriam WolfBundesagrarminister Rainer unterstützt GAP-Reformen für faire Landwirtschaft
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat seine Unterstützung für die vom Europäischen Parlament vorgeschlagenen Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bekundet. Der CSU-Politiker begrüßte die von dem Berichterstatter Norbert Lins (CDU) vorgebrachten Pläne. Rainer betonte die Bedeutung einer starken GAP für die Ernährungssicherheit und die ländlichen Wirtschaften.
Besonders lobte der Minister den Vorschlag, die zweisäulige Struktur der GAP beizubehalten. Er verglich sie mit einer tragenden Säule in einem Haus, die für Stabilität unverzichtbar sei. Zudem unterstützte Rainer die Pläne, kleineren Betrieben in den ersten von der Politik abgedeckten Hektar mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Die Reformen sehen auch eine stärkere Förderung für junge und neu einsteigende Landwirtinnen und Landwirte vor. Rainer argumentierte, die Landwirtschaft spiele eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Nahrungsmittelversorgung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Diese Faktoren, so der Minister, machten eine leistungsfähige GAP unabdingbar.
Die geplanten Änderungen zielen darauf ab, die Fairness und Unterstützung innerhalb des Agrarsektors zu verbessern. Davon würden insbesondere kleinere Betriebe, Neueinsteiger und junge Landwirtinnen und Landwirte profitieren. Rainers Zustimmung unterstreicht die Bedeutung dieser Reformen für Deutschland und die EU.






