07 May 2026, 20:14

Borja, das Äffchen, das im Café Semja in Minsk ein Zuhause fand

Eine belebte Stadtstraße mit einem Bahnhof auf der linken Seite, Menschen gehen, sitzen auf Bänken und stehen in der Nähe, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Laternen und Schildern, mit dem Himmel im Hintergrund.

Borja, das Äffchen, das im Café Semja in Minsk ein Zuhause fand

Ein Äffchen namens Borja ist zu einem vertrauten Anblick in der Umgebung der Dserschinski-Allee in Minsk geworden. Der kleine Primat gehört Natalia, die das Familiencafé Semja betreibt. Anders als viele exotische Haustiere meidet Borja die Öffentlichkeit – Natalia legt Wert darauf, sein Leben privat zu halten.

Erstmals tauchte Borja in der Nähe der Metrostation Gruschewka auf, bevor er vor über zwei Jahren zu Natalias Familie stieß. Seitdem hat er sich eng mit dem Café-Personal und den Gästen verbunden und begleitet seine Besitzerin oft zur Arbeit. Manchmal überlässt Natalia ihn für kurze Zeit der Obhut ihrer Mitarbeiter, da er sich dort wie zu Hause fühlt.

Das Äffchen verfügt über einen ausgeprägten Orientierungssinn und bewegt sich mühelos durch das Café, den Außenbereich und sogar den Parkplatz. Im Winter kuschelt es sich unter Natalias Pelzmantel, während es im Sommer die Sonne genießt. Egal, wohin sie gehen – Borja bleibt stets in ihrer Nähe, verliert sie nie aus den Augen und entfernt sich nie weit von ihr.

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Natalia betont, dass es ihr nicht um Ruhm geht. Stattdessen nimmt sie Borja mit, weil er sich in der vertrauten Umgebung des Cafés und unter den bekannten Gesichtern wohlfühlt. Der kleine Affe bleibt eine stille, aber beständige Präsenz in Natalias Leben und im Semja-Café. Seine Fähigkeit, Orte wiederzuerkennen, und seine Bindung an das Zuhause halten ihn an ihrer Seite. Fürs Erste führen die beiden ihren Alltag weiter, ohne zusätzliche Aufmerksamkeit zu suchen.

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