Berliner Ensemble übertrifft sich selbst: 16 Uraufführungen und offene Proben locken
Noah FrankeBerliner Ensemble übertrifft sich selbst: 16 Uraufführungen und offene Proben locken
Berlins Berliner Ensemble präsentiert ehrgeizige neue Spielzeit mit 16 Uraufführungen
Das Theaterkollektiv erweitert sein Programm nach einem Jahr mit Rekordbesucherzahlen und mehr Vorstellungen. Fast 230.000 Gäste besuchten die Spielzeit 2022/23 – 40.000 mehr als im Vorjahr.
Die neue Saison startet mit Peter Handkes Der gestrige Schnee, der morgige Schnee. Zu den Highlights zählt Ulrich Rasches Inszenierung von Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder. Zudem bringt Frank Castorf Klaus Manns Mephisto in einer Neuadaption auf die Bühne.
Fritzi Wartenbergs Produktion Sorry, kein Foto für dich wirft einen kritischen Blick auf die Welt der Model-Castingshows. Um das Publikum noch stärker einzubinden, öffnet das Theater die letzten Proben als öffentliche Generalproben und Vorschauen.
Die vergangene Spielzeit verzeichnete einen deutlichen Aufschwung mit 75 zusätzlichen Vorstellungen gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg erfolgte trotz wachsender Haushaltsbelastungen. Berlins kulturelle Anziehungskraft lockt weiterhin Touristen an und treibt die Besucherzahlen in die Höhe.
Die neue Spielzeit des Berliner Ensembles knüpft an ein erfolgreiches Jahr an – mit mehr Aufführungen und höherer Auslastung. Die 16 Uraufführungen vereinen klassische Werke und moderne Adaptionen. Öffentliche Proben und Vorschauen sollen in den kommenden Monaten noch mehr Zuschauer anziehen.






