Berlin plant Internationale Bauausstellung 2034–2037 am S-Bahn-Ring – doch Olympia bleibt ungewiss
Ella HofmannBerlin plant Internationale Bauausstellung 2034–2037 am S-Bahn-Ring – doch Olympia bleibt ungewiss
Berlin wird von 2034 bis 2037 zum dritten Mal die Internationale Bauausstellung (IBA) ausrichten. Der Senat der Stadt hat die Pläne bestätigt – ein bedeutender Schritt für die städtische Entwicklung. Konkrete Vorschläge für eine Olympiabewerbung bleiben jedoch weiterhin ungewiss.
Die Entscheidung knüpft an frühere Bauausstellungen in Berlin an, die in den späten 1950er- und späten 1980er-Jahren stattfanden. Diesmal liegt der Fokus auf dem Bereich entlang des S-Bahn-Rings, insbesondere in den Übergangsräumen zwischen Innenstadt und Stadtrand. Der Architekten- und Ingenieurverein Berlin-Brandenburg (AIV) begrüßt den Beschluss und bezeichnet ihn als historische Chance.
Der AIV ist überzeugt, dass die IBA neue Maßstäbe für innovative Stadtplanung setzen kann. Vorstandsmitglied Tobias Nöfer sieht darin eine Möglichkeit, drängende städtische Herausforderungen anzugehen. Gleichzeitig argumentieren Befürworter der Olympischen Spiele und der Weltausstellung, dass eine Kombination aller drei Veranstaltungen wertvolle Synergien schaffen würde.
Doch die Berliner Regierungskoalition scheint gespalten, was die Zusammenführung der Projekte betrifft. Während die IBA nun fest eingeplant ist, bleiben Diskussionen über eine Olympiabewerbung vorerst spekulativ.
Die IBA wird von 2034 bis 2037 entlang des S-Bahn-Rings stattfinden. Der AIV unterstützt das Vorhaben als Chance, die Zukunft der Stadt neu zu gestalten. Die olympischen Ambitionen bleiben jedoch vorerst ohne klare Strategie auf Eis gelegt.






