26 April 2026, 08:09

Bergische IHK fordert in Berlin mehr Tempo bei Reformen für den Mittelstand

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck schütteln sich lachend vor einer Wand mit einem "EU-Gipfel"-Schild und einer Tür die Hände.

Bergische IHK fordert in Berlin mehr Tempo bei Reformen für den Mittelstand

Vertreter der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben in dieser Woche regionale Wirtschaftsbelange nach Berlin getragen. Dort trafen sie sich mit Regierungsvertretern, um auf die Herausforderungen der deutschen Industrie aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dringend notwendige Reformen und die Forderung nach schnelleren Maßnahmen zur Unterstützung mittelständischer Unternehmen.

Die von IHK-Präsident Henner Pasch angeführte Delegation kam mit Stefan Rouenhoff, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sowie lokalen Abgeordneten zusammen. Beide Seiten räumten die aktuelle wirtschaftliche Belastung ein und bewerteten die bestehenden Regierungspolitik. Pasch betonte die Bedeutung mittelständischer Industrieunternehmen und bezeichnete sie als "Rückgrat der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft".

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Roman Diederichs, Vizepräsident der IHK, forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Er argumentierte, dass Unternehmen bei der Entwicklung von Lösungen stärker einbezogen werden müssten. Gleichzeitig kritisierte Andreas Groß, ebenfalls IHK-Vizepräsident, den Mangel an mutigen Entscheidungen. Deutschland weiche seiner Meinung nach aus Angst vor unpopulären, aber notwendigen Reformen aus – ein Zeichen für fehlenden politischen Willen.

Zwei zentrale Punkte prägten die Diskussion: Reformen seien unverzichtbar, und ihr Tempo werde über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Die Teilnehmer vereinbarten zudem, den Dialog fortzuführen, um künftig gemeinsam wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen.

Das Treffen endete mit der gemeinsamen Erkenntnis, dass die deutsche Industrie unter erheblichem Druck steht. Sowohl Politiker als auch Wirtschaftsvertreter sicherten zu, die konstruktiven Gespräche fortzusetzen. Im Fokus bleibt die Beschleunigung von Reformen sowie eine stärkere Einbindung der Unternehmen in politische Entscheidungsprozesse.

Quelle