Bayern und Gegner bleiben trotz Kritik an ihrer Taktik standhaft
Bayern München und ihr Gegner stehen nach einem dramatischen Champions-League-Halbfinale in der Kritik. Beide Trainer bleiben jedoch standhaft und weigern sich, trotz jüngster defensiver Schwächen ihre Taktik zu ändern. Vereinschef Jan-Christian Dreesen zeigt sich überzeugt, dass die Mannschaft im Rückspiel zurückschlagen wird.
Sportdirektor Max Eberl lobte den Spielstil der Bayern nach dem Hinspiel als „krankhaft brillant“. Dennoch kassierte das Team in den letzten drei Spielen elf Gegentore. Eberl räumte ein, dass Fußball oft von Fehlern entscheide – meist gewinne die Mannschaft, die weniger Patzer mache.
Gegentrainer Vincent Kompany gestand Schwächen in seinem risikoreichen Ansatz ein. Er betonte, die Außenverteidiger besser abzusichern und das Mittelfeld strukturierter aufzustellen. Dennoch bleibe seine Grundphilosophie unverändert – ähnlich wie nach einer früheren Niederlage gegen den FC Barcelona, die nur zu kleinen Anpassungen geführt habe.
Bayern-Coach Luis Enrique zeigt sich sichtlich verärgert über die Kritik. Er und Kompany wiesen Vorwürfe zurück, die sich auf Negativaspekte statt auf Stärken konzentrierten. Keiner der beiden plant, für das anstehende Spiel seine Herangehensweise zu ändern.
Dreesen unterstrich indes das Vertrauen in die „mentale Stärke“ des Teams. Das Rückspiel wird zeigen, ob der offensive Spielstil die jüngsten defensiven Ausrutscher überwinden kann. Beide Mannschaften gehen mit dem Willen an, ihre Kritiker zu widerlegen.






