Baden-Württemberg will tägliche **Spritpreis-Sprünge** nach österreichischem Vorbild stoppen
Ella HofmannBaden-Württemberg will tägliche **Spritpreis-Sprünge** nach österreichischem Vorbild stoppen
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat einen Plan vorgelegt, um die Häufigkeit von Preiserhöhungen an der Zapfsäule zu begrenzen. Der Vorschlag, der sich am österreichischen Modell orientiert, soll die Kosten für Autofahrer stabilisieren. Im Mai 2022 wurde die Idee zur öffentlichen Diskussion gestellt.
In Österreich dürfen Tankstellen die Spritpreise derzeit nur einmal täglich – und zwar mittags um 12 Uhr – anheben. Preissenkungen sind hingegen jederzeit möglich. Dieses System verhindert plötzliche Kostensprünge für Kraftfahrer.
Baden-Württemberg möchte nun eine ähnliche Regelung in Deutschland einführen. Dem Plan zufolge wären tägliche Preiserhöhungen an der Tankstelle nur noch einmal pro Tag erlaubt. Der Vorstoß folgt auf Bedenken wegen unvorhersehbarer Preisschwankungen beim Tanken.
Der Entwurf wird weiterhin geprüft, nachdem er im vergangenen Jahr zur Debatte eingebracht wurde. Bei einer Genehmigung würde das deutsche Preismodell für Kraftstoffe dem österreichischen System ähneln – mit der Folge, dass Autofahrer mit berechenbareren Tageskosten rechnen könnten.
