04 May 2026, 20:14

Baden-Württemberg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030

Gebäude mit wenigen Radfahrern auf einer Straße.

Baden-Württemberg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030

Millardenprogramm für Rad- und Fußverkehr: Baden-Württemberg startet Klimamobilitätsplan mit Freiburg als Vorreiter

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Am 4. Mai 2026 wurde ein großes neues Förderprogramm für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vorgestellt. Die Initiative ist Teil des Klimamobilitätsplans Baden-Württembergs, wobei Freiburg als Pilotstadt eine Vorreiterrolle übernimmt. Bis 2030 sollen über eine Milliarde Euro investiert werden, um den Verkehr in der gesamten Region nachhaltig umzugestalten.

Das Programm umfasst rund 1.000 Einzelmaßnahmen, die umweltfreundliche Mobilität stärken sollen. Ein zentrales Ziel ist der Bau von 640 Kilometern neuer Radwege sowie die Schaffung von mehr als 20.000 zusätzlichen Fahrradabstellplätzen. Das Land übernimmt dabei bis zu 75 Prozent der Projektkosten im Rahmen des Landesgemeinverkehrsfinanzierungsgesetzes.

Freiburg steht im Mittelpunkt des Programms: Rund 20 lokale Projekte erhalten bereits Förderung. Dazu gehören der Ausbau der Schnellradroute FR2, bessere Anbindungen nach Waldkirch und Emmendingen sowie Aufwertungen entlang stark befahrener Verkehrsadern. Im Fokus stehen sichere, durchgängige Rad- und Fußwege, barrierefreie Querungen und eine engere Verzahnung mit dem ÖPNV.

Die Stadt treibt ihre VerkehrsWende mit zusätzlichen Mitteln als Pilotkommune voran. Verantwortliche betonen, wie wichtig durchgehende, gut vernetzte Routen sind, um mehr Menschen zum Umstieg auf Fahrrad und zu Fuß zu bewegen.

Der Klimamobilitätsplan stellt eine der größten Investitionen Baden-Württembergs in die aktive Mobilität dar. Mit Freiburg als Vorzeigestandort sollen die Projekte die Art und Weise verändern, wie sich Menschen in der Region fortbewegen. Die ersten geförderten Vorhaben sind bereits in Planung – die Fertigstellung ist bis 2030 vorgesehen.

Quelle