25 April 2026, 08:08

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin-Kandidatin scharf ab

Deutsches Propagandaplakat für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit zwei Männern auf einem Sofa.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin-Kandidatin scharf ab

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, steht nun als Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten im Gespräch. Der Vorschlag stößt bereits auf scharfe Ablehnung seitens der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD). Parteivertreter argumentieren, ihr politischer Werdegang mache sie für die Position ungeeignet.

Die Ablehnung der AfD konzentriert sich auf Aigners Verbindung zur Christlich-Sozialen Union (CSU). Co-Parteivorsitzende Alice Weidel betonte, der Bundespräsident solle sich über der Tagespolitik erheben und als integrative Figur wirken. Weidel zufolge zeige Aigners Bilanz jedoch eine Ausrichtung auf CSU-Interessen statt auf eine ausgewogene Repräsentation.

Weidel kritisierte zudem Aigners Amtszeit in Bayern. Als Landtagspräsidentin habe sie oppositionelle Bedenken zugunsten der eigenen Partei zurückgedrängt, so der Vorwurf. Die AfD hält diesen Kurs für unvereinbar mit der neutralen Rolle, die von einem Bundespräsidenten erwartet werde.

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Aigner hat sich zu den AfD-Vorwürfen bisher nicht geäußert. Die Debatte entzündet sich zu einem Zeitpunkt, an dem politische Gruppen mögliche Kandidaten für das weitgehend repräsentative, aber symbolträchtige Amt prüfen.

Der Widerstand der AfD unterstreicht die Hürden, vor denen Aigner stünde, sollte ihre Kandidatur voranschreiten. Die Kritik der Partei stützt sich auf ihre Parteizugehörigkeit und frühere Entscheidungen in Bayern. Die Diskussion wird voraussichtlich an Fahrt aufnehmen, sobald sich weitere politische Kräfte zu ihrer Eignung äußern.

Quelle