AfD-Kundgebung in Leipzig: Proteste und Polizeipräsenz bei kontroversem Gipfeltreffen
Luisa BrandtAfD-Kundgebung in Leipzig: Proteste und Polizeipräsenz bei kontroversem Gipfeltreffen
Eine politische Kundgebung der AfD in Leipzig zog am Mittwoch sowohl Anhänger als auch Protestierende an. Die Veranstaltung in der Badnerlandhalle im Stadtteil Neureut umfasste Reden der Ministerpräsidentenkandidaten Markus Frohnmaier und Ulrich. Draußen formierte sich unter dem Motto "Für Vielfalt und gegen rechte Hetze" eine Gegenkundgebung.
Die AfD hatte die Zusammenkunft als "das große Gipfeltreffen unserer Ministerpräsidentenkandidaten" angekündigt und etwa 550 Teilnehmer angezogen. Gleichzeitig versammelten sich rund 100 Menschen vor dem Veranstaltungsort, während eine größere Gruppe von etwa 270 Demonstranten in der Nähe unter einem eigenen Motto protestierte.
Die Polizei war mit sichtbarem Aufgebot vor Ort, um die öffentliche Ordnung zu wahren und die Meinungsfreiheit zu schützen. Trotz einzelner lautstarker Wortgefechte und kleinerer Provokationen verliefen sowohl die AfD-Veranstaltung als auch die Gegenproteste weitgehend ruhig. Die Behörden bestätigten, dass es im Laufe des Abends zu keinen größeren Störungen kam.
Die Kundgebung und die Demonstrationen endeten ohne nennenswerte Konflikte. Die Polizei meldete nur vereinzelte Vorfälle und sorgte dafür, dass sowohl die AfD-Veranstaltung als auch die gegnerischen Proteste wie geplant stattfanden. Die Lage in Leipzig blieb den gesamten Abend über unter Kontrolle.
