13 June 2026, 12:05

ADFC Halle kritisiert neue Bodenschwellen als Rad-Hindernis in der Kleinen Ulrichstraße

ADFC-Kritik an Schließungen in der Kleinen Ulrichstraße: Tempo-Hügel gegen Angeber sabotieren Halle-Konzept

ADFC Halle kritisiert neue Bodenschwellen als Rad-Hindernis in der Kleinen Ulrichstraße

Der ADFC Halle, der lokale Fahrradverband, hat Bedenken gegen neue Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße geäußert. Die Initiative argumentiert, dass die Hindernisse im Widerspruch zur städtischen Radverkehrsstrategie stehen. Die Kleine Ulrichstraße ist eine zentrale Nord-Süd-Radroute im offiziellen Verkehrsplan der Stadt Halle.

Der ADFC kritisiert die Schwellen als erhebliche Behinderung: Sie schränken die barrierefreie Mobilität ein und ragen teilweise auf die Gehwege über. Dadurch wird die Fahrt für normale Fahrräder, Lastenräder sowie Anhänger mit Kindersitzen deutlich erschwert.

Der Verband besteht darauf, dass die Hindernisse weder Fußgänger:innen noch Rollstuhlfahrer:innen den Zugang versperren dürfen. Gefordert wird eine umgehende Umgestaltung der Schwellen, um sie fahrradfreundlicher zu machen.

Grundsätzlich unterstützt der ADFC jedoch die langfristigen Verkehrspläne der Stadt. So begrüßt er etwa ausfahrbare Poller zur Regulierung des motorisierten Verkehrs. Zudem befürwortet der Verband Maßnahmen gegen illegale Autorennen und Raserei im Straßenverkehr.

Allerdings setzt sich die Organisation dafür ein, dass eine stärkere Polizeipräsenz Vorrang vor physischen Barrieren haben sollte. Gefordert werden verbindliche Absprachen mit der Polizei, um den Verkehrsfluss in der Kleinen Ulrichstraße besser zu überwachen.

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Der ADFC pocht auf eine zügige Anpassung der Bodenschwellen und eine intensivere Einbindung der Polizei in die Verkehrssteuerung. Ziel ist es, Sicherheit und Zugänglichkeit für alle Verkehrsteilnehmer:innen in Einklang zu bringen.

Quelle