10 April 2026, 18:09

1860 München plant Stadion-Ausbau – und bekommt Rückhalt von Söder und OB-Kandidat

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Stadtgebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

1860 München plant Stadion-Ausbau – und bekommt Rückhalt von Söder und OB-Kandidat

TSV 1860 München treibt Pläne für Ausbau des Grünwalder Stadions voran

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Der Verein hat Rückhalt von lokalen Politikern erhalten – darunter auch vom designierten Oberbürgermeister – und wirbt um breitere Zustimmung für das Vorhaben.

Hintergrund sind jahrelange Diskussionen über die Modernisierung der historischen Spielstätte, die derzeit rund 15.000 Zuschauer fasst. Vereinspräsident Gernot Mang hat die Initiative auf höhere politische Ebenen getragen: Kürzlich traf er sich mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, um die Bedeutung des Projekts zu unterstreichen. Mang bezeichnete die Gespräche im Nachgang als positiv und zeigte sich zuversichtlich, dass die Erweiterung Realität wird.

Auch innerhalb Münchens scheint die Unterstützung groß. Mit Ausnahme der AfD haben sich alle Stadtratsfraktionen öffentlich hinter die Pläne gestellt. Zudem signalisierte Dominik Krause, der künftige grüne Oberbürgermeister, seine Zustimmung – in Übereinstimmung mit der Haltung seiner Partei. Diese Rückendeckung könnte für den Verein entscheidend sein, um das Vorhaben voranzubringen.

Aktuell läuft eine detaillierte Machbarkeitsstudie, die Kosten, Gestaltungsmöglichkeiten und potenzielle Herausforderungen bewerten soll. Die Ergebnisse werden bis Juni erwartet; danach will der Verein seine Vorschläge finalisieren, bevor die offiziellen Genehmigungsverfahren eingeleitet werden.

Der Ausbau des Grünwalder Stadions wäre ein bedeutender Schritt für den TSV 1860 München. Mit wachsender politischer Unterstützung und fast abgeschlossenen technischen Prüfungen rückt der Verein näher an die dringend benötigten Modernisierungen heran.

Die nächste Phase hängt von den Ergebnissen der Studie sowie der weiteren Zusammenarbeit zwischen Verein, Stadtverwaltung und Landesbehörden ab.

Quelle