13 March 2026, 10:07

17-Jähriger spuckt Frau ins Gesicht: Bundespolizei Tübingen ermittelt wegen Körperverletzung

Eine Liniengrafik zeigt die Anzahl der Pipeline-Vandalismus-Vorfälle in Nigeria von 2002 bis 2011, begleitet von begleitendem Text, der zusätzliche Datenkontext bereitstellt.

17-Jähriger spuckt Frau ins Gesicht: Bundespolizei Tübingen ermittelt wegen Körperverletzung

Am Dienstag, dem 10. März 2026, wurde eine 44-jährige Brasilianerin am Bahnhof Tübingen angegriffen. Die Tat ereignete sich gegen 17:00 Uhr auf Gleis 1, als ein 17-jähriger Verdächtiger ihr ins Gesicht spuckte und anschließend flüchtete.

Das Opfer erstattete umgehend Anzeige bei der Bundespolizeiinspektion Tübingen. Die Beamten leiteten Ermittlungen ein, hatten jedoch zunächst Schwierigkeiten, den Täter zu identifizieren, da erste Fahndungsversuche erfolglos blieben.

Anhand eines Fotos aus früheren, ähnlichen Fällen konnte die Frau den Angreifer später als einen 17-jährigen Nigerianer erkennen. Obwohl seit 2020 keine offiziellen Aufzeichnungen über vergleichbare Vorfälle im Zuständigkeitsbereich der Tübinger Bundespolizei veröffentlicht wurden, bestätigen die Behörden, dass es in der Vergangenheit zu solchen Zwischenfällen gekommen ist.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen den Jugendlichen. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten versuchen, den Beschuldigten ausfindig zu machen und zu verhören.

Der Fall verdeutlicht die Herausforderungen bei der Fahndung nach Tätern bei spontanen Gewaltdelikten. Die Behörden sammeln weiterhin Beweismaterial und suchen Zeugen, die zum Zeitpunkt der Tat am Bahnhof anwesend waren. Die Identifizierung des Verdächtigen durch das Opfer hat den Ermittlern eine entscheidende Spur geliefert.

Quelle