01 February 2026, 18:13

14 Millionen Euro für bahnbrechende Hybridmaterialien in der optischen Kommunikation

Eine Patentzeichnung eines Lichtstrahls, der aus einer Vorrichtung austritt, mit begleitendem Text, der seinen Zweck und seine Funktion beschreibt.

14 Millionen Euro für bahnbrechende Hybridmaterialien in der optischen Kommunikation

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat dem ATHENS-Projekt, einer wegweisenden Forschungsinitiative unter der Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), einen Förderbetrag in Höhe von 14 Millionen Euro bewilligt. Innerhalb von sechs Jahren wird das Team fortschrittliche Hybridmaterialien entwickeln, um optische Kommunikationssysteme zu verbessern. Die Finanzierung stammt aus dem renommierten ERC Synergy Grant, der bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten unterstützt.

Das ATHENS-Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Materialien und Komponenten für Transceiver – Geräte, die elektronische Signale in optische umwandeln. Die Forscher planen, Silizium mit anderen Substanzen zu kombinieren, darunter organische Materialien und Kristall-auf-Isolator-Systeme. Dieser hybride Ansatz zielt darauf ab, die Leistung zu steigern und so schnellere Datenübertragungen bei geringerem Energieverbrauch zu ermöglichen.

Die Arbeit des Teams könnte weitreichende Anwendungen haben. Mögliche Einsatzgebiete sind künstliche Intelligenz, Quanten-Technologie und Medizintechnik. Ein Teil der Forschung wird am Karlsruhe Center for Optics and Photonics (KCOP) stattfinden, einer neuen Einrichtung, die 2025 eröffnet werden soll.

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Das KIT, das zu den Exzellenzuniversitäten Deutschlands zählt, leitet das Projekt. Der ERC Synergy Grant wird an Teams vergeben, die die Grenzen des Wissens erweitern, und ATHENS wurde für seine innovative Vision in der optischen Kommunikation ausgewählt.

Mit einer Förderung von 14 Millionen Euro läuft das ATHENS-Projekt über sechs Jahre. Sein Erfolg könnte zu effizienteren, hochleistungsfähigen optischen Systemen für Branchen wie KI und Gesundheitswesen führen. Die Forschung wird zudem zur Entwicklung des geplanten KCOP-Standorts in Karlsruhe beitragen.